Vorteile Testosteron

In den letzten Jahrzehnten gab es gesamtgesellschaftlich im Schnitt einen massiven Rückgang der Testosteronspiegel von Männern. Hauptschuldig ist die moderne Lebensweise mit schlechter Ernährung, unzureichender Bewegung, Schadstoffe in Lebensmitteln und Umwelt und Dauerstress.

Dabei ist ein optimaler Hormonhaushalt enorm wichtig. Hier zeige ich dir 5 der vielen, vielen Vorteile eines hohen Testosteronspiegels.

Vorteile Testosteron

1. Es verbessert die Stimmung

Zuerst ein weitestgehend unbekannter Faktor: Forscher haben herausgefunden, dass Männer mit niedrigen Testosteronwerten im Schnitt häufiger mit Depressionen, Unausgeglichenheit und Wutattacken zu kämpfen haben.[1]

Dabei ist nicht ganz klar wie die Kausalität aussieht. Es ist noch nicht erwiesen, ob Depressionen niedrige Testosteronwerte verursachen, oder ob niedrige Testosteronwerte zu Depressionen führen. Aber unabhängig davon ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Männer sich besser fühlen und ihre Lebensqualität und Motivation steigt, wenn sich ihre Werte normalisieren oder sogar überdurchschnittlich hoch sind.[2]

2. Testosteron unterstützt den Muskelaufbau und den Fettabbau

In der Fitnessbranche hat dieser Fakt dazu geführt, dass sich viele Athleten synthetisches Testosteron spritzen, um ihre Leistung zu verbessern.

Es steigert die sogenannte Proteinsynthese und hilft so massiv beim Aufbau von fettfreier Muskelmasse.[3] Durch diese Eigenschaft verhindert es gleichzeitig auch den Abbau der kostbar erarbeiteten Muskulatur.

Auch am Fettstoffwechsel ist das Hormon stark beteiligt. So hat es auch bei der Insulinausschüttung und der Verwertung von Glukose seine Finger im Spiel.

Wenn die Testosteronwerte fallen, dann beginnt sich gleichzeitig mehr Fettgewebe zu sammeln.[4]

Umgekehrt haben es Männer mit einem hohen T einfacher auch bei einem Kalorienüberschuss in Form zu bleiben

  • Sie werden weniger schnell Fettzellen aufbauen.[5]
  • Und ihr Stoffwechsel ist erhöht.[6]

3. Testosteron fördert klassisch-männliche Attribute

Es fördert den Bartwuchs, es macht die Stimme tiefer und sorgt wie angesprochen für schnelleren Muskelaufbau und stärkere Knochen.

Aber nicht nur körperliche Charakteristika, sondern vor allem auch psychologische sind betroffen im positivsten Sinn. Dazu mehr hier: Testosteron – Das Hormon der Gewinner.

4. Testosteron macht attraktiv

Nicht nur im Tierreich hat das Männchen mit den höheren Testosteronwerten die größeren Chancen das Weibchen zu verführen, mittlerweile gibt es Studien, die zeigen, dass das auch für uns Menschen gilt. So haben Forscher festgestellt, dass wenn zwei Männer um eine Frau konkurrierten, die Wahrscheinlichkeit mit höheren Testosteronwerten steigt, dass die Frau das Gefühl hat, „die Chemie stimmt“.[7] Somit kann man sagen, dass hohe Testosteronwerte die Anziehungskraft von Männern auf Frauen erhöht.

Warum das so ist, lässt sich leicht evolutionär erklären. Mehr dazu hier.

5. Es sorgt für bessere Performance im Beruf und im Schlafzimmer

In diesem Artikel geht es um ersteres und du erfährst, wie die Hormonkonzentration im Körper laut Studien mit finanziellem Erfolg zusammenhängt.

Hier geht es jetzt um Letzteres: Testosteron ist in erster Linie ein Sexualhormon, deshalb spürt man einen Mangel auch als erstes in den Bereichen, die die Fortpflanzung direkt betreffen. Erektile Dysfunktion und der Verlust der Lust am Sex die am schnellsten wahrnehmbaren Konsequenzen.[8] Und was vor einigen Jahrzehnte nur ein Problem der Ü50er war, ist heutzutage schon bei immer mehr Menschen mit 30 ein Thema. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Die in Plastik enthaltenen „Weichmacher“ und unsere täglichen Pflegeprodukte sind da nur einige.

Sobald die Testosteronkiller vermieden werden und gleichzeitig einige Tipps zur natürlichen Steigerung der T-Produktion angewandt werden, stellt sich sehr schnell eine Verbesserung ein.

Fazit

Das sind nur einige Punkte der riesigen an Liste an Vorteilen, die ein hoher Testosteronspiegel mit sich bringt.

Wie du ihn auf natürliche Weise steigerst erfährst du im Detail hier.

Schreibe mir doch einen Kommentar, wie du über diese Vorteile denkst und über welchen Punkt du gerne mehr wissen würdest.

 

 

[1] Lincoln, Gerald A. (2001): The irritable male syndrome. In: Reprod. Fertil. Dev. 13 (8), S. 567. DOI: 10.1071/RD01077. / Wang, C.; Alexander, G.; Berman, N.; Salehian, B.; Davidson, T.; McDonald, V. et al. (1996): Testosterone replacement therapy improves mood in hypogonadal men–a clinical research center study. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 81 (10), S. 3578–3583. DOI: 10.1210/jcem.81.10.8855804.

[2] Schmidt, Peter J.; Berlin, Kate L.; Danaceau, Merry A.; Neeren, Amy; Haq, Nazli A.; Roca, Catherine A.; Rubinow, David R. (2004): The effects of pharmacologically induced hypogonadism on mood in healthy men. In: Archives of general psychiatry 61 (10), S. 997–1004. DOI: 10.1001/archpsyc.61.10.997. /  Zarrouf, Fahd Aziz; Artz, Steven; Griffith, James; Sirbu, Cristian; Kommor, Martin (2009): Testosterone and depression: systematic review and meta-analysis. In: Journal of psychiatric practice 15 (4), S. 289–305. DOI: 10.1097/01.pra.0000358315.88931.fc.

[3] Griggs, R. C.; Kingston, W.; Jozefowicz, R. F.; Herr, B. E.; Forbes, G.; Halliday, D. (1989): Effect of testosterone on muscle mass and muscle protein synthesis. In: Journal of applied physiology (Bethesda, Md. : 1985) 66 (1), S. 498–503.

[4] Traish, Abdulamaged M.; Saad, Farid; Guay, Andre (2009): The dark side of testosterone deficiency: II. Type 2 diabetes and insulin resistance. In: Journal of andrology 30 (1), S. 23–32. DOI: 10.2164/jandrol.108.005751.

[5] Singh, Rajan; Artaza, Jorge N.; Taylor, Wayne E.; Braga, Melissa; Yuan, Xin; Gonzalez-Cadavid, Nestor F.; Bhasin, Shalender (2006): Testosterone inhibits adipogenic differentiation in 3T3-L1 cells: nuclear translocation of androgen receptor complex with beta-catenin and T-cell factor 4 may bypass canonical Wnt signaling to down-regulate adipogenic transcription factors. In: Endocrinology 147 (1), S. 141–154. DOI: 10.1210/en.2004-1649.

[6] Well Welle, S.; Jozefowicz, R.; Forbes, G.; Griggs, R. C. (1992): Effect of testosterone on metabolic rate and body composition in normal men and men with muscular dystrophy. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 74 (2), S. 332–335. DOI: 10.1210/jcem.74.2.1730811.

[7] Slatcher, Richard B.; Mehta, Pranjal H.; Josephs, Robert A. (2011): Testosterone and Self-Reported Dominance Interact to Influence Human Mating Behavior. In: Social Psychological and Personality Science 2 (5), S. 531–539. DOI: 10.1177/1948550611400099.

[8] Travison, Thomas G.; Morley, John E.; Araujo, Andre B.; O’Donnell, Amy B.; McKinlay, John B. (2006): The relationship between libido and testosterone levels in aging men. In: The Journal of clinical endocrinology and metabolism 91 (7), S. 2509–2513. DOI: 10.1210/jc.2005-2508.

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