Was lange nur als Stoff für Science-Fiction Romane galt, sehen manche Forscher langsam Wirklichkeit werden: Das Aussterben der Menschen. Nicht etwa durch einen neuen Weltkrieg, sondern dadurch, dass die Männchen des menschlichen Säugetiers zunehmend unfruchtbar werden.

So dramatisch wird es wohl nicht enden, denn das Problem ist bei genauerem Betrachten kein weltweites, sondern viel mehr ein westliches. Was es allerdings für dich nur unwesentlich besser macht.

Eine Metaanalyse, die 7500 Studien umfasste, ergab, dass sich die Spermienzahl von Männern aus westlichen Ländern in den letzten 40 Jahren halbiert hat. Zurzeit sinkt sie um 1,4% jedes Jahr.

Auch Testosteron, als das wichtigste Sexualhormon ist betroffen.
Die Testosteronlevel fallen von Generation zu Generation. So hatte ein 30-jähriger in den 60er-Jahren noch deutlich höhere Testosteronwerte, als ein 30-jähriger Mann heute.
Bemerkenswert ist, dass dieser Unterschied nicht nur durch zunehmendes Übergewicht, vermehrtes Auftreten von Zivilisationskrankheiten oder Rauchen erklärbar ist. Es gibt noch andere Faktoren.

Und es wird noch schlimmer, wenn man sich anschaut, wie das Problem öffentlich behandelt wird: Nämlich überhaupt nicht.
Es gibt keinerlei Aufklärung zu dem Thema.
Statt Forscherteams auf die Ursachenbekämpfung anzusetzen, beschließt bspw. ein großes klinisches Labor in den USA die Normalwerte für Testosteron herunterzusetzen.
Problem gelöst.
Fast.
Denn leider interessiert sich die Biologie nicht dafür, welche Werte willkürlich festgelegt werden.
Auch wenn Ärzte demnächst nach einem Test sagen, dass die Werte “ganz normal sind”, bewegt man sich vielleicht trotzdem schon irgendwo zwischen Libidoverlust und Muskelschwund und kann sich erstaunlicherweise nicht erklären, woran das liegen könnte.
Auch Hormonersatztherapien werden weniger effektiv, wenn Ärzte Testosteron nur in Mengen verschreiben, die ausreichen, um in die „Normalkategorie“ zu kommen.
Normal ist nicht erstrebenswert, wenn normal zu wenig ist.

Es ist an dir, dich damit zu beschäftigen. Das wird dir niemand abnehmen. Es gibt keine große Lobby oder Institutionen, die sich dafür einsetzen.

Und es ist jetzt Zeit damit anzufangen, denn das Problem beschleunigt sich.

Ursachen für die zunehmende Unfruchtbarkeit

Die Forschung ist sich noch lange nicht einig darüber, welcher Punkt für diesen dramatischen Rückgang der Spermienzahl und für die sinkenden Testosteronwerte hauptverantwortlich ist.
Verstehe die folgende Liste deshalb nicht als allumfassend oder chronologisch.

Trotzdem lassen sich selbstverständlich einige Faktoren benennen, die dazu beitragen:

Davon zu wissen ist der erste Schritt und damit bist du auch schon weiter als die meisten Männer. Einfach weil das Thema keine Öffentlichkeit hat.

Der zweite Schritt ist es, Maßnahmen zu ergreifen, um dich zu schützen und deine reproduktive Gesundheit aufrecht zu erhalten.

Nicht nur, wenn du den Wunsch hast, irgendwann Kinder zu haben. Testosteron beeinflusst wesentlich mehr Bereiche als nur diesen und ist verantwortlich dafür, wie wohl du dich in deiner Haut fühlst und wie viel Energie du hast.

In meinem Buch findest du alles zu dem Thema, was du wissen musst, um deine reproduktive Gesundheit wieder in Ordnung zu bringen und dich zu schützen:

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Kennst du noch Faktoren, die für den Rückgang der reproduktiven Gesundheit in der westlichen Welt verantwortlich sein können? Lass mir gerne einen Kommentar da!

 

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