Pinienpollen haben eine einzigartige Eigenschaft, die sie als natürlichen Testosteronbooster deutlich von anderen Produkten abhebt:

Sie enthalten potente männliche Hormone

In diesem Artikel geht es um Lebensmittel, die besser vermieden werden sollten, da sie östrogenähnliche Hormone enthalten und so den Östrogenspiegel auch bei Männern erhöhen. Den anderen Fall – männliche Hormone in Nahrungsmitteln – sehen wir sehr selten.

Es lässt sich sogar argumentieren, dass die Pinie, die bisher einzig bekannte Pflanze ist, die Androgene in bioverfügbarer Form und Dosis liefert. Pinienpollen enthalten Testosteron in der Form, in der es auch im Körper unterwegs ist.

Eine Untersuchung der “Pinus Sylverstis” zeigt, dass

  • 80 ng/g Testosteron,
  • 110 ng/g Epitestosterone,
  • und 590 ng/g Androstendion enthalten sind.[1]

Daneben sind sie noch reich an pflanzlichen Sterolen, die die körpereigene T-Produktion ankurbeln und voll mit Vitaminen, Mineralien und Enzymen.

Manche behaupten an dieser Stelle, dass die Konzentration zu niedrig sei, um eine Wirkung zu erwarten. Ali Kuoppala, bekanntester Researcher im Bereich der Testosteronoptimierung, rechnet in seinem Artikel vor, dass das Gegenteil der Fall ist und die Konzentration sich sogar als sehr beeindruckend herausstellt:

1g Pinienpollen enthält 80ng Testosteron. 100g enthalten dementsprechend ca. 8000ng Testosteron.

Ein durchschnittlicher Mann hat ca. 500ng Testosteron pro Deziliter im Blut, von denen 5-20ng freies Testosteron sind. (Frei bedeutet es ist nicht an Proteine gebunden und steht dem Körper damit nicht mehr zur Verfügung – das Testosteron in Pinienpollen ist ebenfalls nicht an Proteine gebunden)

Betrachtet man jetzt, dass der durchschnittliche Mann ca. 5 Liter Blut im Körper hat, was 50 Dezilitern entspricht, dann kommt man auf eine freie Testosteronmenge von 250-1000ng, die in seinem gesamten Blutkreislauf unterwegs ist.

Das ist natürlich eine sehr einfache Rechnung und viele Faktoren werden dabei außer Acht gelassen, aber dennoch wird die Testosteronmenge in Pinienpollen mal ins Verhältnis gesetzt.

Und dadurch erscheinen die 8000ng, die in 100g enthalten sind auf einmal alles andere als wenig.[2]

Der Testosterongehalt in der Pinie sei sogar so hoch, dass weibliche Fische, die in der Nähe von Papierfabriken leben, in denen das Holz des Baums verarbeitet wird, zu männlichen Fischen werden.[3]

Wirkung

Es gibt noch keine Studien an Menschen zu der Frage, ob sie den Testosteronspiegel erhöhen oder nicht, aber bei richtiger Verwendung kann man durchaus damit rechnen – da sie eben die tatsächlichen Hormone und Prohormone in bioverfügbarer Form enthalten. Und die zahlreichen Erfahrungsberichte sprechen eine eindeutige Sprache.

Auch bei Prominenten wie z.B. den Hodge Twins und Timothy Ferriss finden sie Erwähnung, aufgrund ihrer leistungssteigernden Wirkung.

Durch die zahlreichen Vitamine, Mineralien und Enzyme, die in den Pollen enthalten sind, haben sie außerdem eine starke antioxidative Wirkung. Dadurch stärken sie das Immunsystem und wirken entzündungshemmend.

Einnahme von Pulver nahezu wirkungslos

Der Clou ist jetzt, dass bei Einnahme von Pulvern tatsächlich der Großteil der wirkungsvollen Inhaltsstoffe verloren geht, da die Androgene im Verdauungstrakt zerstört werden, bevor sie den Blutkreislauf erreichen.

Wesentlich besser eignet sich die Verwendung einer Tinktur.

Dabei nimmt man ein paar Tropfen in den Mund und wartet einige Minuten bis die Tinktur durch die dünnen Mundschleimhäute in den Blutkreislauf zieht.

Diese Schleimhäute sind besonders empfänglich für Hormone und lassen sie effektiv in den Blutkreislauf eintreten.

(Forscher nehmen mittlerweile an, dass Küssen ein evolutionsbiologischer Vorgang ist, bei dem der Mann der Frau Testosteron über seinen Speichel überträgt. Bei der Frau wandert das Testosteron dann über die Schleimhäute in den Blutkreislauf und steigert ihr sexuelles Verlangen, was die Wahrscheinlichkeit für Fortpflanzung erhöht. (Frauen übertragen beim Küssen übrigens mehr Oxytocin. Das Kuschelhormon verstärkt die emotionale Bindung)[4])

Als Tinktur können die Androgene der Pinienpollen also über die Mundschleimhaut sehr gut aufgenommen werden, im Gegensatz zum Pulver, das auf seinem Weg durch den Verdauungstrakt weitestgehend seine wertvollen Inhaltsstoffe verliert.

Die Tinktur kannst du entweder fertig kaufen (z.B. ist diese zu empfehlen) oder dir selbst eine herstellen. Dazu brauchst du Pinienpollen, Alkohol als Trägersubstanz und ein Pipettenfläschchen. (Hier eine Anleitung)

Körpereigen vs. zugeführt

Es besteht die Sorge, dass die körpereigene Testosteronproduktion runterfährt, wenn man es „von außen“ zuführt. Bei Männern, die eine Hormonersatztherapie erhalten, weiß man, dass in der Tat weniger produziert wird. Das liegt daran, dass der Körper sich die Arbeit spart Testosteron herzustellen, wenn er registriert, dass es auch so weiterhin vorhanden ist.

Allerdings macht es einen Unterschied, ob es sich um synthetisches Testosteron handelt, das in einem Labor hergestellt wurde, oder um natürlich vorkommendes. Zudem sind auch die Dosierungen sehr unterschiedlich. Bei Hormonersatztherapien wird in der Regel künstliches Testosteron mit deutlich höheren Dosierungen verwendet, als bei „normaler“ Verwendung von Pinienpollen.

Aus diesen Gründen ist nicht davon auszugehen, dass Pinienpollen die körpereigene Testosteronproduktion einschränken. Dennoch rate ich Männern, die jünger sind als 23-25, sich gut zu überlegen, ob sie dieses Produkt wirklich brauchen und eventuell ersteinmal die anderen Methoden zu testen, um den T-Spiegel auf natürliche Weise zu steigern.

Fazit

Pinienpollen sind die reichste pflanzliche Quelle an Testosteron. Sie sind ein enorm starkes Superfood mit natürlichen Hormonen, die auch das Blut erreichen, wenn man sie in Form einer Tinktur konsumiert.

 

 

[1] Saden-Krehula et al. 1971

[2] https://www.anabolicmen.com/pine-pollen-testosterone/

[3] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/testosteronspiegel-erhoehen.html

[4] http://www.news.de/gesundheit/849135522/warum-das-schnapsglas-voll-speichel-so-gesund-ist/1/

[5] https://www.naturalnews.com/031867_pine_pollen_testosterone.html#ixzz2OoZSXyFE

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