Lebensmittel Testosteron steigern

Lebensmittel Testosteron steigern

In einem anderen Artikel haben wir uns angeschaut, welche Art von Nahrung deine Testosteronproduktion sabotieren. Glücklicherweise gibt es genauso allerdings auch zahlreiche Lebensmittel, die deinen Testosteronspiegel nach oben treiben.

Wenn dir dein T am Herzen liegt, dann betrachte diese Aufzählung als Einkaufsliste.

Kartoffeln

Eine ausreichende Versorgung mit Kohlehydraten ist extrem wichtig für eine gesunde Testosteronproduktion. Kartoffeln enthalten im Gegensatz zu weißem Reis neben den wichtigen Kohlehydraten noch zahlreiche Mikronährstoffe und sind außerdem glutenfrei.

Paranüsse

Diese Nuss ist vollgepackt mit Selen. Selen steht in direktem Zusammenhang mit der Testosteronproduktion.[1] Eine Handvoll dieser Nüsse reicht, um den kompletten Selenbedarf für einen Tag zu decken. Zudem ist das Fettsäuren-Verhältnis nicht so schlecht wie bei den meisten anderen Nüssen.

Rosinen

Sie sind nicht nur voll mit Antioxidantien, sondern enthalten auch das wichtige Spurenelement Bor. In einer Studie konnten die Probanden ihre Testosteronwerte um 28% erhöhen, als sie für 7 Tage zusätzliche 10mg Bor zu sich nahmen.[2]

Fleisch und Fisch

Rindfleisch, Thunfisch, Lachs und Bacon haben sich als gute Eiweißquellen herausgestellt, die zudem noch wertvolle Fette und Vitamine enthalten.

Thunfisch ist zum Beispiel reich an Vitamin D, was deinen Testosteronspiegel steigern kann. Eine Studie fand heraus, dass Testosteron um 400% gesteigert werden konnte, bei den Teilnehmern, die Vitamin D über 12 Monate supplementierten. Austern enthalten eine Menge Proteine und Zink! Dieses Spurenelement ist entscheidend für eine gesunde Testosteronproduktion. Einen Guide, wie du als Vegetarier oder Veganer deinen Testosteronspiegel steigern kannst, findest du hier.

Eier

Sie sind wahre Nährstoffbomben und unterstützen eine starke Testosteronproduktion so gut wie kaum ein anderes Lebensmittel. Eier sind voll mit den B-Vitaminen, mit Vitamin D, K und E. Außerdem enthalten sie Zink, Selen und Calcium. Das in Eiern enthaltene Protein gilt das am besten verfügbare für den menschlichen Körper. Bacon & Egg muss also nicht nur das Sonntagsfrühstück bleiben. (Warum die Sorge vor gesättigten Fettsäuren und Cholesterin übrigens weitestgehend unbegründet ist, erfährst du hier.)

(Kohl-)Gemüse

Gemüse wie Brokkoli, Kohl, Rosenkohl und Blumenkohl helfen bei der Umwandlung von Östrogen, was wiederum die Bildung von freiem Testosteron ermöglicht. Knoblauch enthält Stoffe, die die Testosteronproduktion anregen. In versuchen mit Ratten wurde herausgefunden, dass Knoblauch signifikant den Testosteronspiegel steigern kann.[3] Avocados sind nicht nur eine gute Fettquelle, sondern auch randvoll mit essenziellen Vitaminen. Weiße Champignons haben einen starken anti-östrogenen Effekt, dadurch, dass sie das Enzym Aromatase unterdrücken, welches Testosteron in Östrogen umwandelt.

Granatäpfel

In einer Studie, in der den Teilnehmern über 2 Wochen täglich Granatapfelsaft zu trinken gegeben wurde, stieg der Testosteronspiegel durchschnittlich um 25%! Der Nachteil an Granatäpfeln ist, dass sie sehr teuer sind. Falls du dich entschließt dir den Saft zuzulegen wird empfohlen, täglich ca. 200ml 1 Stunde vor dem Essen zu konsumieren.[5]

Kalt gepresstes Olivenöl und Kokosöl

In einer Studie, in der die männlichen Probanden auf Olivenöl als Hauptfettquelle umstiegen, stieg der Testosteronspiegel um 17% an.[6] Kokosöl ist durch seinen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren optimal für eine starke Testosteronproduktion. Verwende diese beiden Öle und verbanne Rapsöl und Sonnenblumenöl aus deinem Haushalt. Durch die mehrfach-gesättigten Fettsäuren lösen sie Entzündungen im Körper aus und unterdrücken die Testosteronproduktion.

Rohe Kakaoprodukte

Sie sind in Bezug auf die Testosteronwerte wahre Wundermittel. Kakao enthält von Natur aus wichtige Antioxidantien, sowie die wichtigen Mineralien Magnesium, Zink und Kupfer. Außerdem hat er optimale Fettwerte vorzuweisen, dadurch, dass er vor allem gesättigte und einfach-ungesättigte Fettsäuren enthalten.

Ingwer

Ingwer enthält einen Stoff namens Gingerol. Dieser wirkt Entzündungen im Körper entgegen und kann so schon eine gesunde Testosteronproduktion unterstützen. Außerdem fand eine Studie heraus, dass er direkt den Testosteronspiegel steigern kann. Um satte 17%.[7]

Ich hoffe das konnte dir etwas Inspiration für deine nächsten Einkäufe liefern.

Danke fürs Lesen!

 

 

[1] Oluboyo, A. O.; Adijeh, R. U.; Onyenekwe, C. C.; Oluboyo, B. O.; Mbaeri, T. C.; Odiegwu, C. N. et al. (2012): Relationship between serum levels of testosterone, zinc and selenium in infertile males attending fertility clinic in Nnewi, south east Nigeria. In: African journal of medicine and medical sciences 41 Suppl, S. 51–54.

[2] Naghii, Mohammad Reza; Mofid, Mahmoud; Asgari, Ali Reza; Hedayati, Mehdi; Daneshpour, Maryam-Saddat (2011): Comparative effects of daily and weekly boron supplementation on plasma steroid hormones and proinflammatory cytokines. In: Journal of trace elements in medicine and biology : organ of the Society for Minerals and Trace Elements (GMS) 25 (1), S. 54–58. DOI: 10.1016/j.jtemb.2010.10.001.

[3] Oi, Y.; Imafuku, M.; Shishido, C.; Kominato, Y.; Nishimura, S.; Iwai, K. (2001): Garlic supplementation increases testicular testosterone and decreases plasma corticosterone in rats fed a high protein diet. In: The Journal of nutrition 131 (8), S. 2150–2156.

[5] Al-Dujaili, Emad; Smail, Nacer (2012): Pomegranate juice intake enhances salivary testosterone levels and improves mood and well being in healthy men and women. In: Society for Endocrinology BES 2012 28.

[6] Derouiche, Abdelfettah; Jafri, Ali; Driouch, Issam; El Khasmi, Mohammed; Adlouni, Ahmed; Benajiba, Nada et al. (2013): Effect of argan and olive oil consumption on the hormonal profile of androgens among healthy adult Moroccan men. In: Natural product communications 8 (1), S. 51–53.

[7] Waleed Abid Al, Kadir Mares, Wisam S. Najam (2012): The effect of Ginger on semen parameters and serum FSH, LH & testosterone of infertile men. Tikrit Medical Journal 2012;18(2): 322-329

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