6 Lektionen, die ich 2020 gelernt habe

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2020 könnte eins dieser Jahre werden, von dem man noch seinen Enkelkindern erzählt.
 
Ein bunter Mix aus Asch- und Milgrim-Experiment mit einer Prise “12 monkeys”.
 
Und es gab viel zu lernen… gerade für Männer, die ihre Gesundheit und ihr Leben auf das nächste Level bringen wollen.
 
Keine Sorge, das hier soll kein langweiliger Jahresrückblick werden, sondern ich will 7 Lektionen mit dir teilen, die ich letztes Jahr gelernt habe und mit denen ich 2021 zu einem besseren Jahr für mich machen möchte. Vielleicht ist für dich auch was dabei!
 
Die Idee für diese Art von Artikel habe ich beim großartigen Blogger Walter Epp gesehen, der auf schreibsuchti.de einen Artikel mit seinen Lektionen geteilt hat. Falls du Blogger bist, oder dich das Thema interessiert, schau’ auf jeden Fall mal bei ihm vorbei!
 
Genug Vorgeplänkel – hier kommen 7 Lektionen aus 2020, mit denen wir 2021 zu einem besseren Jahr machen können:

1. Übernimm' selbst die Verantwortung für deine Gesundheit

Der Tierarzt und Autor Dr. Joe Wallach hatte ein seltsames Hobby. Über Jahre sammelte  er die Todesanzeigen von Ärzten aus den USA, um zu errechnen wie alt Ärzte im Schnitt werden. 
 
Sein Ergebnis?
 
58 Jahre. 
 
Oder anders ausgedrückt: Sie lebten im Schnitt 20 Jahre weniger als der  Rest der Bevölkerung… aber sind die ultimative Autorität, wenn es um  ein gesundes Leben geht.
 
Keine Ahnung, ob das noch aktuell ist… aber der Punkt ist: Selbst die,  die sich vermeintlich für Gesundheit einsetzen, müssen nicht unbedingt die sein, die auch am meisten Ahnung davon haben, was für deine  Gesundheit am besten ist.
 
2020 hatte man den Eindruck, dass fast jeder Politiker plötzlich zum Gesundheitsexperten mutiert ist, der genau weiß, was es für die Gesundheit der Bevölkerung braucht.
 
In jeder Talkshow wurde über “Maßnahmen” geredet, die dabei helfen sollen, die Menschen zu schützen. 
 
Dabei ging es so gut wie immer nur darum, dass ich möglichst den Kontakt mit anderen Menschen vermeiden soll, aber ich habe nie gehört, ob ich auch proaktiv etwas tun kann, um bspw. mein Immunsystem zu stärken.
 
  • Kann beispielsweise eine gesunde Ernährung das Immunsystem stärken? Und falls ja, wie sieht so eine Ernährung aus? 
  • Warum hat noch kein Politiker davon gesprochen, dass es Anzeichen dafür gibt, dass ein niedriger Vitamin D Spiegel mit schwereren Corona-Verläufen korreliert und dass Menschen mit niedrigem Vitamin D häufiger mit einem positiven Covid-Test sterben? (Studie, Studie)
  • Warum habe ich in den Nachrichten nie diese Studie gesehen, die zeigt, dass Vitamin D, Magnesium und Vitamin B12 Infektionen behandeln können?
 
Stattdessen bekomme ich durch die Nachrichten das Gefühl vermittelt, dass ich dem Virus praktisch schutzlos ausgeliefert bin und das einzige, was mir wirklich hilft, ist eine mRNA-Impfung, die meinem Immunsystem ein “Upgrade” geben soll.
 
Aber selbstverantwortlich mein Immunsystem stärken?
 
Fehlanzeige.
 
Dabei ist es keine Verschwörungstheorie, dass du sehr viel tun kannst, um deine Abwehrkräfte zu stärken. (Oder wurde das schon durch “neutrale Faktenchecker” wiederlegt?) Du bist nicht hilflos ausgeliefert. Gesunde Ernährung, Bewegung, Schlaf- und Stressmanagement funktionieren.
 
Doch dafür braucht es Selbstverantwortung!
 
Du selbst bist dein wichtigster Gesundheitsberater und keinem ist deine Gesundheit so wichtig wie dir. 
 
Setze dir Gesundheitsziele, mache dir einen Plan, überlege dir ein System, dem du folgen kannst und dann schau’, was für dich funktioniert.
 
Überlege dir Parameter, die du kontrollieren kannst, um deinen Fortschritt zu messen: Dein Wohlbefinden, deine Schlafqualität, die Temperatur, Haar- und Nagelwachstum und dann leg los.

2. Die richtige Ernährung ist wichtiger denn je

2018 musste die Berliner Feuerwehr 7x ausrücken wegen „Beinahe Strangulierung/ Erhängen, jetzt wach mit Atembeschwerden“, 2019 waren es 3x und 2020 bis zum Oktober sage und schreibe 294x. Von 3 auf 294 innerhalb eines Jahres. (Quelle)
 
In Japan sind im Oktober mehr Menschen durch Selbstmord ums Leben gekommen als im ganzen bisherigen Jahr bis November durch Covid-19. (Quelle)
 
Ein Drittel der amerikanischen Bevölkerung zeigt seit Ausbruch der Krise Anzeichen klinischer Depressionen. (Quelle)
 
2020 hat durch Todesangst, Lockdown und Isolation tiefe Spuren in der kollektiven Psyche hinterlassen.
 
Es ist schwierig geworden ein relativ normales Leben zu führen und noch schwieriger etwas daran zu ändern… und das schlägt aufs Gemüt.
 
Gerade deshalb war für mich die richtige Ernährung wichtiger denn je.
 
Denn wenn ich meine Physiologie auf Vordermann bringe, also meine innere Biochemie, dann ist es auch leichter sich Positivität zu bewahren.
 
Natürlich steht beides in einer Wechselwirkung und auch psychische Ursachen müssen bearbeitet werden… aber ich habe gemerkt, dass es mir mit dem ganzen Chaos besser ging, wenn ich stärker auf meiner Ernährung und Bewegung geachtet habe.
 
Wie sieht so eine Ernährung aus?
 
Für mich sind das die Basics:
  • Fleisch, das reich an Kollagen ist
  • Wurzelgemüse
  • Gut verdauliches Obst, wie Äpfel und Orangen
  • Eier
  • Butter, Tierfett und Kokosöl
  • hochwertiger Käse aus Rohmilch
 
Die kurzkettigen Kohlenhydrate aus Obst waren ein besonders wichtiges Werkzeug, denn sie senken Stresshormone und kurbeln stattdessen die Produktion von Schilddrüsenhormonen an… was wiederum die Steroidsynthese antreibt. 
 
Es ist bekannt, dass eine Ernährung mit hohem Kohlenhydratanteil und moderatem Eiweißanteil zu deutlich höheren Testosteronwerten führt, als eine Ernährung mit sehr viel Eiweiß und niedrigem Kohlenhydratanteil. (Studie, Studie)
 
Und als Bonus: Zu Naringenin, einem Flavonoid, das sich vor allem in Orangen findet, gibt es sogar eine Studie, die zeigen soll, dass es anti-entzündliche und anti-virale Effekte hat. Explizit auch gegen Corona. (Studie)
 
Besonders bei Orangen aber unbedingt auf die Qualität achten:

3. Lokal und unverarbeitet schlägt jeden Supermarkt

Dass regionale Ernährung gesünder ist, wird keine radikale Neuheit für dich sein… aber es scheitert leider oft an der Praxis, denn es ist schwierig diese Binsenweisheit in die Tat umzusetzen.
 
Ich hatte das Glück dieses Jahr in eine Umgebung zu ziehen, wo in der unmittelbaren Umgebung ein Bauernhof ist, der Rohmilch verkauft und ein Bioladen.
 
Und das ist ein Unterschied, wie Tag und Nacht in Sachen Qualität.
 
Natürlich ist das teurer und Lebensmittel sind der mit Abstand größte Kostenfaktor in meinem Budget, aber ich betrachte das als Investment.
 
In einem knapperen Monat würde ich auch nicht alles in Bio-Qualität kaufen, aber zumindest bei tierischen Produkten, sowie bei Fetten und Ölen darauf achten. Denn Gifte und Hormone werden im Fett gespeichert, das heißt fetthaltige Lebensmittel sollten möglichst hochwertig sein.
 
Zusätzlich lohnt ein Blick auf die Liste des dreckigen Dutzends, die 12 Lebensmittel mit der höchsten Pestizid-Belastung. Hier empfiehlt es sich definitiv auf Bio-Qualität zu achten.

4. Weniger Nachrichten - mehr Lesen

Egal, ob Tagesschau, oder Telegram.
 
Auf allen “Nachrichten”-Kanälen bekommt man immer nur Häppchen serviert, die kurz das eigene Weltbild bestätigen, aber sehr selten erfährt man das ganze Bild.
 
Durch die ständige Nachrichtenflut haben wir das Gefühl, uns umfassend zu informieren, aber wir bleiben doch immer nur an der Oberfläche.
 
Das Wissen wird weder breiter noch tiefer.
 
Das passiert erst, wenn man sich wirklich aktiv mit einem Thema auseinandersetzt und selbst recherchiert.
 
Deshalb mein Vorsatz fürs Neue Jahr: Mehr Bücher lesen und weniger Nachrichten konsumieren, die keinerlei Mehrwert bieten.
 
Falls du lesenswerte Bücher suchst, dann habe ich hier die ein oder andere Empfehlung.
 
Aber schreib’ mir auch gerne, welche Bücher du empfiehlst!

5. Schalte einfach mal alle Geräte ab

Normaler Tagesablauf 2020:
 
Der Handywecker klingelt… und wo man das Telefon schonmal in der Hand hat, kann man auch schauen, welche Neuigkeiten und E-Mails es gibt.
 
Am Frühstück liest man Nachrichten am Smartphone.
 
Anschließend geht es an den PC, um zu arbeiten.
 
Wer sich von der Arbeit erholen möchte, spielt ein Spiel am PC.
 
Wer einen anderen Menschen sehen will, ruft über Skype an.
 
Wer Lust auf Sex hat, schaut sich Pornos am PC an.
 
Wer einkaufen gehen möchte, öffnet Amazon.
 
Austauschen mit Freunden, läuft bequem über Whatsapp.
 
Und falls es Abends Zeit ist zu entspannen, geht Netflix am nächsten Bildschirm an.
 
2020 war das Jahr, in dem praktisch das komplette Leben von Millionen von Menschen ins Internet und an den Bildschirm verlagert wurde. 
 
Und ich habe auch bei mir selbst gemerkt, dass das eine üble Entwicklung ist.
 
Es funktioniert einfach nicht, urmenschliche Bedürfnisse nach Kommunikation, nach Nähe und nach Entwicklung über das Internet zu befriedigen.
 
Menschen, die viel zeit am Smartphone verbringen, fühlen sich einsamer und entwickeln mit dramatisch höherer Wahrscheinlichkeit Depressionen und Vehaltensstörungen.
 
Das Internet gaukelt uns vor, dass es Befriedigungen für wichtige Bedürfnisse bietet… aber es sind mickrige Ersatzbefriedigungen, die keinerlei langfristige Zufriedenheit hinterlassen. Es sind immer nur kurze Highs, die unsere Bedürfnisse ausbeuten, damit wir mehr Zeit auf der jeweiligen Plattform verbringen. 
 
Das Ergebnis ist eine immer größere innere Leere und Unsicherheit. 
 
Das Leben spielt sich außerhalb des Internets ab.
 
Und das habe ich dieses Jahr auch für mich selbst sehr stark gemerkt.
 
Ich verbringe fast den gesamten Arbeitstag am PC und mir ist sehr deutlich aufgefallen, dass auch wenn ich große Projekte abschließe nur sehr wenig Befriedigung verspüre… Ich mache etwas in der digitalen Welt und sobald die eine Sache fertig ist, öffne ich den nächsten Tab und es geht weiter.
 
Ich halte nichts in Händen und kann sagen, “das habe ich jetzt vollendet”.
 
Deshalb kann ich nur jedem empfehlen so viel wie möglich analog zu machen.
 
Mache dir Notizen handschriftlich in einem Buch, suche dir Hobbys bei denen du mit deinen eigenen Händen etwas erschaffst: Baue dir ein Regal, schnitze dir eine Pfeife… und vor allem: versuche nicht Bedürfnisse, wie Nähe und Liebe über das Internet zu befriedigen. 

6. Produziere mehr als du konsumierst

Auf seinem Blog “art of manliness” schreibt Brett McKay, dass es heutzutage schwieriger geworden ist zu wissen, wann man aus dem Stadium eines Jungen zu einem Mann gereift ist. 
 
Es ist keine Frage des Alters. 
 
Sondern eine Frage der Einstellung.
 

Früher hatte man mit Anfang 20 eine Familie, um die man sich kümmern musste, deshalb kannte man seine Pflichten, stand morgens auf, um arbeiten zu gehen und kümmerte sich nach der Arbeit um Haus und Hof. 

Es war klar, dass der Übergang vollzogen war. 

 
Heute ist das nicht mehr ganz so klar. 
 
Brett schreibt: 
“Das Problem ist, dass Männer mangels dieser alten Reifemarker nicht wissen, wie sie  den Übergang vom Jungen zum Mann schaffen. Sie wollen nicht mehr unbedingt Ehe, Kinder und Firmenjob, aber sie sind auch nicht daran interessiert, ein ewiger Jugendlicher zu bleiben. Sie fühlen sich zwischen diesen beiden Wegen festgefahren – nicht mehr Junge, aber auch noch nicht ganz Mann.” (Quelle)
 
Deshalb braucht es einen neuen Reifemarker für die moderne Welt – und das ist für Brett diese Aussage:
 
Bist du eher Konsument, oder eher Produzent? 
 
Jungen sind Konsumenten. Sie sind passiv und ihr gesamtes Leben wird von den Eltern vorgegeben. Sie leben im Haus ihrer Eltern, essen das Essen ihrer Eltern und benutzen die Sachen ihrer Eltern.
 
Jungen tragen keine Verantwortung – noch nicht mal wirklich für ihr eigenes Leben und haben keinen Einfluss auf die Welt. Sie sind abhängig.

Das ist alles in Ordnung, solange der Junge ein Junge ist. Ein Problem wird das, wenn ein Mann aus dieser Rolle nicht herauswächst. Anstatt zu erschaffen, konsumieren viele weiter.

Vielleicht sind sie nicht mehr von ihren Eltern abhängig, aber dafür von Konsumgütern. 

Sie brauchen neue Spiele, neue Filme, neue Kleidung, Partys und Reisen, um glücklich zu sein.

Sie suchen ihr Glück im Konsum.

Brett McKay schreibt:

“Jungen versuchen, sich in dem wiederzufinden, was sie kaufen; Männer finden sich in dem wieder, was sie tun. Jungen stützen ihre Identität auf das, was sie konsumieren; Männer stützen ihre Identität auf das, was sie erschaffen.”

Das hat mehrere Konsequenzen. 

Zum einen ist man nie wirklich zufrieden. Denn das Glück über einen neuen Gegenstand nutzt sich sehr schnell ab und anschließend braucht es etwas neues, um das nächste High zu spüren. Dadurch entsteht eine sehr fragile Persönlichkeit, die sich nur über den Konsum definiert. 

Zum anderen bleibt man passiv. 

Wenn man sich selbst in erster Linie als Konsument versteht und nicht als Produzent, dann verliert man mehr und mehr die Fähigkeit sich zu commiten und eine Idee oder ein Ziel diszipliniert zu verfolgen. 

Es entstehen Phänomene, wie stundelange Prokrastination, die den ganzen Tag lahmlegt:

“Nur noch dieses Youtube-Video, dann mache ich X.”

“Nur noch kurz auf Amazon shoppen, dann kann ich weiter arbeiten.”

“Noch eine Folge auf Netflix, dann habe ich die Energie, um zu lernen.”

Versteh’ mich nicht falsch, ich glaube zu einem gewissen Grad erkennt sich da jeder wieder. 

Wir alle müssen dagegen ankämpfen, denn die moderne Welt will uns mit aller Macht dazu erziehen, dass wir uns in erster Linie als Konsumenten verstehen.

Aber eine kleine Veränderung im Mindset kann viel bewirken. 

Denn wenn du mal zurückblickst, wirst du wissen, dass du in erster Linie Produzent BIST. 

Die Momente, wo wir wirklich glücklich waren und wirklich stolz auf uns, waren nicht die, wo wir neues Zeug gekauft haben. 

Es waren die Momente, wo wir was mit den eigenen Händen erschaffen haben. 

Deshalb mein Vorsatz für 2021: Mehr produzieren, weniger konsumieren.

Bleibt die Frage: Was kann man produzieren? 

Das kann die unterschiedlichsten Formen annehmen:

Starte ein Business neben deinem Job, verbessere dich in deinem Job, engagiere dich in deiner Community, oder politisch, arbeite im Garten, fang’ an zu Schreinern, oder zu Schmieden, starte einen Blog, schreibe, erfinde, oder bastel.

Lerne neue Fähigkeiten, die aktuell gefragt sind, wie programmieren, Online Marketing, oder Web Design.

… und jetzt viel Spaß bei der Umsetzung!

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